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Gott sei Dank, es ist Sonntag!

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04.02.2018: Zweiter Sonntag vor der Passionszeit: Sexagesimae


Evangelium des Sonntags: Das Gleichnis vom Sämann (Lk 8, 4 - 15)

Der vergangene und dieser Sonntag geben in ihrem Namen den Zeitraum an, der noch bis zum Osterfest verbleibt. Sexagesimae: ein Zeitraum von (ungefähr) sechzig Tagen.
Das heutige Evangelium ist eines der zahlreichen Gleichnisse, mit denen Jesus seinen Jüngern das Reich Gottes  verdeutlicht. Im Gleichnis vom Sämann vergleicht er es mit der Aussaat: Nur der Samen, der auf fruchtbaren Boden fällt, bringt gute Früchte. So ist es auch mit dem Wort Gottes: Nur wenn die Menschen bereit sind, es anzunehmen, wird es sie auch erreichen. Das Reich Gottes werden nur diejenigen wirklich erfahren können, die bereit sind, sich darauf einzulassen.

Als nun eine große Menge beieinander war und sie aus jeder Stadt zu ihm eilten, sprach er durch ein Gleichnis: Es ging ein Sämann aus zu säen seinen Samen. Und indem er säte, fiel einiges an den Weg und wurde zertreten, und die Vögel unter dem Himmel fraßen's auf. Und anderes fiel auf den Fels; und als es aufging, verdorrte es, weil es keine Feuchtigkeit hatte. Und anderes fiel mitten unter die Dornen; und die Dornen gingen mit auf und erstickten's. Und anderes fiel auf das gute Land; und es ging auf und trug hundertfach Frucht. Da er das sagte, rief er: Wer Ohren hat zu hören, der höre!

Es fragten ihn aber seine Jünger, was dies Gleichnis bedeute. Er aber sprach: Euch ist's gegeben, zu wissen die Geheimnisse des Reiches Gottes, den andern aber ist's gegeben in Gleichnissen, dass sie es sehen und doch nicht sehen und hören und nicht verstehen.

Das ist aber das Gleichnis: Der Same ist das Wort Gottes. Die aber an dem Weg, das sind die, die es hören; danach kommt der Teufel und nimmt das Wort von ihrem Herzen, damit sie nicht glauben und selig werden. Die aber auf dem Fels sind die: Wenn sie es hören, nehmen sie das Wort mit Freuden an. Sie haben aber keine Wurzel; eine Zeit lang glauben sie, und zu der Zeit der Anfechtung fallen sie ab. Was aber unter die Dornen fiel, sind die, die es hören und gehen hin und ersticken unter den Sorgen, dem Reichtum und den Freuden des Lebens und bringen keine Frucht zur Reife. Das aber auf dem guten Land sind die, die das Wort hören und behalten in einem feinen, guten Herzen und bringen Frucht in Geduld. (Lk 8, 4-15)


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Publikationsdatum dieser Seite: Montag, 26. Februar 2018 00:01